Sobald die Temperaturen steigen und der Boden sich erwärmt, kehren Regenwürmer aus ihrer Winterruhe zurück. Für den Garten ist das eine erfreuliche Entwicklung, denn kaum ein anderes Lebewesen leistet so viel für die Bodengesundheit. Regenwürmer lockern die Erde, verbessern die Wasseraufnahme und sorgen dafür, dass Nährstoffe dort ankommen, wo sie gebraucht werden.
Wer seinen Garten regenwurmfreundlich gestalten möchte, sollte beim Umgraben behutsam vorgehen und organisches Material wie Kompost oder Mulch bereitstellen. Unter guten Bedingungen können auf einem einzigen Quadratmeter Gartenboden mehrere Hundert Tiere leben.
Im heimischen Garten begegnet man meist dem Gemeinen Regenwurm, auch Tauwurm genannt, oder dem Kompostwurm. Dabei sind diese beiden nur ein kleiner Ausschnitt: Insgesamt 48 Regenwurmarten sind in Deutschland heimisch.

