Im Frühjahr sprießen nicht nur die ersten Jungpflanzen, sondern auch viele Wildkräuter, die auf den ersten Blick wie lästiges Unkraut wirken. Dabei lohnt es sich, genauer hinzuschauen: Viele von ihnen sind essbar und echte Nährstoffwunder.
Statt sie einfach zu jäten, kann man Wildkräuter für Salat, Kräuterbutter, Suppe oder Pesto ernten. Im Vergleich zu Kulturpflanzen, aus denen Bitterstoffe herausgezüchtet wurden, schmecken sie oft etwas herber. Genau das macht sie aber zu wertvollen Superfoods! Im April sind die jungen Blätter besonders mild und nährstoffreich.
Zu den Klassikern gehören Löwenzahn, Brennnessel, Giersch und Vogelmiere. Besonders würzig sind Knoblauchrauke und Schaumkraut. Wer es dekorativ mag, findet in Gänseblümchen und Roter Taubnessel auch essbare Blüten für den Teller.

