Zum Auftakt der sogenannten Valentinswoche wird am 7. Februar der Tag der Rose gefeiert. Die Königin der Blumen spielt in vielen Kulturen bereits seit vielen Jahrhunderten eine wichtige Rolle. Ob als Heilpflanze oder als vielschichtiges Symbol, etwa – je nach Farbe der Blüten – für Liebe, Freude, Schönheit und Jugendlichkeit. Auch im Garten sind sie eine schöne Zierde. Viele Sorten sind zudem sehr robust gegen Krankheiten und winterhart.
Die Königin der Blumen

Symbolbild: Vane Monte/Pixabay
Wurzelnackte Sorten
Sogenannte wurzelnackte Rosen kann man gut von Februar bis April in den Garten pflanzen. Voraussetzung ist jedoch, dass der Boden frostfrei ist. Der Vorteil der wurzelnackten Rosen ist, dass sie preisgünstiger sind und es eine deutlich größere Auswahl an Sorten gibt als bei den sogenannten Containerrosen, die im Topf angeboten werden.
Wenn Sie sich für eine wurzelnackte Sorte entschieden haben, sollten die Pflanzen zurückgeschnitten werden. Die Wurzeln können auf rund 20 Zentimeter und die Triebe nur auf die Haupttriebe gekürzt werden. Vor dem Einpflanzen sollte die Rose einige Stunden ins Wasser gelegt werden. Die Pflanzen benötigen für ein gesundes Wachstum einen tiefgründigen, lockeren, nährstoffreichen und gut durchlässigen Boden. Zudem mögen es Rosen, egal ob wurzelnackt oder im Container, sonnig und luftig – der Standort sollte entsprechend ausgesucht werden.
Das Pflanzloch sollte etwa zweimal so breit und tief wie die Wurzel sein. Optimalerweise liegt die Veredelungsstelle rund drei bis fünf Zentimeter unter der Erde. Danach mit Erde auffüllen und die Rose gründlich gießen. Um die Pflanze vor Trockenheit zu schützen, sollte sie zudem mit Erde angehäufelt werden.
Die Varianten im Topf
Pflegeleichter sind die Containerrosen. Sie sind ganzjährig erhältlich und können gepflanzt werden, wann immer man möchte. Nur frostfrei sollte der Boden auch für die Containerrosen sein. Aufgrund der Anzucht und des Wachstums im Topf, sieht man in der Regel bereits, wie die Pflanze aussieht. Zudem ist der Ballen bei diesen Sorten meist bereits gut durchwurzelt, sodass sich die Rosen meistens auch gut im Garten weiterentwickeln.
Die Containerrosen müssen vor dem Pflanzen gründlich gegossen werden. Dafür wird von vielen Experten ein Tauchbad empfohlen. Einfach einen Eimer oder ein anderes ausreichend großes Behältnis mit Wasser füllen und die Containerrose hineinstellen. Wenn keine Luftblasen mehr aus dem Ballen aufsteigen, hat sie sich genug vollgesogen. Danach die Pflanze gut abtropfen lassen. Nun das Loch ausheben, das hier ebenso rund doppelt so groß wie der Wurzelballen sein sollte. Den Topf vorsichtig entfernen und die Rose in das Loch setzen. Sollte das Wurzelwerk sehr dicht gewachsen sein, kann man es vorsichtig mit einer Schere aufschneiden.
Beim Einpflanzen darauf achten, dass die Veredelungsstelle rund fünf Zentimeter unter der Erde liegt. Die Pflanze andrücken und einen Gießrand formen. Anschließend muss man die Rose gründlich angießen, aber dabei darauf achten, nicht die Blätter, sondern nur direkt an der Basis zu gießen. Staunässe unbedingt vermeiden.
