In der Kleingartenanlage Oberförsterwiese entsteht ein besonderer Lernort: Schülerinnen und Schüler der Grundschule am Telegrafenberg sollen hier künftig selbst säen, pflanzen und ernten. Im eigenen Schulgarten können sie erleben, wie aus einem Samenkorn eine Pflanze wächst, welche Bedeutung Wasser, Boden und Wetter haben und welche Tiere dafür sorgen, dass aus Blüten später Früchte werden.
Der Garten bietet viele Möglichkeiten, Unterricht und praktische Erfahrungen miteinander zu verbinden. Die Kinder lernen verschiedene Pflanzenarten und Insekten kennen und beschäftigen sich mit biologischer Vielfalt, gesunder Ernährung und einem verantwortungsvollen Umgang mit natürlichen Ressourcen. Gleichzeitig übernehmen sie Verantwortung für ihre eigenen Beete und erleben unmittelbar, welche Auswirkungen Pflege, Wetter und die eigenen Entscheidungen auf die Pflanzen haben.
Für das Projekt arbeitet der Kreisverband mit dem Förderverein der Grundschule am Telegrafenberg zusammen. Ein Pachtvertrag schafft eine langfristige Grundlage für die Nutzung der Fläche und wurde Anfang September gemeinsam unterzeichnet. Noch wirkt der Garten etwas verwunschen. Künftig soll hier ein lebendiger Lernort entstehen, an dem Naturwissen und praktische Gartenarbeit zusammenkommen.

