In den vergangenen Jahren hat sich der Schmetterling in Brandenburg stark ausgebreitet. Problematisch sind vor allem die giftigen Brennhaare seiner Raupen, die bei Menschen und Tieren Hautreizungen, allergische Reaktionen und Atemwegsbeschwerden auslösen können. Zudem zählt der Eichenprozessionsspinner mittlerweile zu den bedeutendsten Schädlingen der heimischen Eichen.
Wer befallene Bäume oder Nester entdeckt, sollte Abstand halten und diese keinesfalls selbst entfernen. Die feinen Brennhaare können durch den Wind verbreitet werden und bleiben lange Zeit wirksam. Betroffene Bereiche sollten gemieden und gegebenenfalls der Grundstückseigentümer oder die zuständige Kommune informiert werden.
Weitere Informationen, Hinweise zum Gesundheitsschutz sowie praktische Tipps für den Umgang mit dem Eichenprozessionsspinner – auch auf privaten Grundstücken – bietet das Land Brandenburg unter: https://mleuv.brandenburg.de/mleuv/de/umwelt/forst/waldschutz/der-eichenprozessionsspinner/#4private-bek

