Im Norden Ecuadors existiert das sogenannte Dracula-Reservat mit artenreichen Bergregen- und Nebelwäldern. Der ungewöhnliche Name des Reservats geht auf eine dort verbreitete Gattung zierlicher Orchideen zurück. Ihre Blüten haben eine Ähnlichkeit mit fliegenden Drachen. Darüber hinaus verfügt das Reservat über eine enorme Artenvielfalt, vor allem der Epiphyten (Aufsitzerpflanzen), welche Bäume und Sträucher besiedeln und sich über Regenwasser versorgen.
Die beiden Potsdamer Gärtner Annette Ponick und Thomas Sinde geben heute in einem Expeditions-Vortrag Einblicke in die enorme Vielfalt des Reservats, aber auch ihre Gefährdung. Der Vortrag beginnt um 17 Uhr im Großen Hörsaal Botanik in der Maulbeerallee 2. Der Eintritt kostet 3 Euro, ermäßigt 1,50 Euro.
