Jedes Jahr am 28. Juli wird der Welttag des Naturschutzes begangen. Der Tag soll das öffentliche Bewusstsein für den Schutz natürlicher Lebensräume und Ressourcen schärfen. Hintergrund ist die Erkenntnis, dass eine gesunde Natur die Grundlage für eine stabile Gesellschaft ist, für saubere Luft, Trinkwasser, Nahrungsmittel und ein stabiles Klima.
In Deutschland sind rund 72.000 Tier-, Pflanzen- und Pilzarten bekannt. Laut WWF sind die Populationen von Säugetieren, Vögeln, Fischen, Amphibien und Reptilien in den letzten 50 Jahren um durchschnittlich 60 Prozent zurückgegangen. Lebensraumverlust gilt dabei als einer der Hauptfaktoren.
Kleingärtner spielen eine wichtige Rolle, denn private Gärten sind längst anerkannte Rückzugsorte für viele Tier- und Pflanzenarten, gerade in dicht besiedelten Regionen wie Berlin und Potsdam.

